Ideal-Diät

Wie funktioniert die Diät?

Die drei Säulen, auf denen der Erfolg der Ideal-Diät ruht, klingen ganz nach einer äußerst gesunden Lebensweise.
Einer der Eckpunkte bezieht sich auf Sport. Sich mehr zu bewegen, als vorher, hat einen direkten Einfluss auf die Energiebilanz, was das Abnehmen erleichtert. Ein weiterer Schritt zum Erfolg ist das Verbannen von sogenannten falschen Fetten aus dem Speiseplan. Auf die Ernährung bezieht sich auch die dritte Maßnahme, denn es soll bei der Auswahl von Lebensmitteln darauf geachtet werden, dass sie einen niedrigen glykämischen Wert haben. Damit soll verhindert werden, dass der Körper eine hohe Konzentration an Insulin produzieren muss, um die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten. Denn das hat wiederum zur Folge, dass aus den Zellen Zucker abgezogen wird, um es zu Fett umzuwandeln und das ist kein wünschenswerter Effekt während einer Diät.

Damit die Auswahl von Lebensmitteln auch ohne ernährungswissenschaftlich fundierte Kenntnisse leicht fällt, gibt es als Unterstützung zur Ideal-Diät eine Liste über Lebensmittel. Sie sind nach den Ampelfarben Rot, Gelb und Grün gekennzeichnet, nach deren Logik auch die entsprechende Auswahl erfolgen kann. An den grün gekennzeichneten Lebensmitteln darf man sich satt essen. Es gibt keine Beschränkung. Darunter fallen Vollkornprodukte, Obst und Gemüse. Mageres Fleisch, Geflügel, Eier, Käse und fetthaltiger Fisch sind mit Gelb gekennzeichnet und warnen davor, zu viel davon zu essen. Rot ist verboten, darunter fallen Lebensmittel wie Pommes Frites, Pizza, Fertiggerichte oder Schokolade. Wer nicht ganz darauf verzichten kann, sollte sich auf möglichst kleine Portionen beschränken.

Wer sich mit der Liste nicht lange aufhalten will, kann auf vorgefertigte Rezepte zurückgreifen, anhand derer eine vierwöchige Ideal-Diät durchgeführt werden kann. Wem der Anteil an Brot, Nudeln und Reis zu niedrig ist, kann durchaus selbst nachhelfen und die Portionen um die entsprechenden Beilagen ergänzen. Das ist zwar laut Plan nicht vorgesehen, aber sogar Experten raten zu dieser kleinen Diätsünde.

Vorteil

Das Ideal-Diät Programm ist leicht zu durchschauen und kann gut nachvollzogen werden. Die vorbereiteten Rezepte sind abwechslungsreich und bieten für jeden Geschmack etwas. Die Ideal-Diät kann ohne Weiteres in den Alltag eingebunden werden und ist auch mit den Familienmahlzeiten kompatibel. Die Motivation zu mehr Bewegung ist als vorteilhaft zu bezeichnen.

Nachteil

Der Anteil von Kohlehydraten ist weit unter 50 Prozent, gemessen an der Gesamtheit der Ernährung, und liegt damit weit unter dem als gesund empfohlenem Anteil. Das kann besonders bei langfristigen Diätvorhaben zu Konzentrationsmängeln und anderen Mangelerscheinungen führen, wie Müdigkeit und Nachlassen der körperlichen und geistigen Kräfte. Besonders für Berufstätige kann das zum Problem werden. Ob die Wirkung von glykämisch niedrigen Lebensmitteln tatsächlich so ist, wie beschrieben, wird von Wissenschaftlern als zweifelhaft angesehen.

Fazit

Die Ideal-Diät eignet sich für eine Maßnahme, bei der viel Übergewicht abgebaut werden soll. Das Sportprogramm tut den Teilnehmern auf jeden Fall gut, ebenso die Umstellung der Ernährung auf fettarme Kost. Der Verzicht auf Kohlehydrate kann durchaus als kritisch angesehen werden. Wer sich diesem Risiko nicht aussetzen will, kann in Eigenregie mehr Brot, Nudeln und Reis essen, als es das Programm ursprünglich vorgesehen hat.